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Zum
OPEN-ART Wochenende präsentiert auch die Galerie FOE 156 eine
neue Ausstellung mit Werken von Eva Ruhland, Alix Stadtbäumer
und Stefan Wischnewski.
Anders
als das Gros der Münchner Galerien wird die Galerie FOE 156
derzeit nicht von einem Galeristen oder Kurator geführt, sondern
in Eigenregie von Bildenden Künstlern. Ungewöhnlich ist
auch die Lage der Galerie: Sie befindet sich auf dem Gelände
des ehemaligen Luftwaffenlazaretts und späteren Oberföhringer
Krankenhauses, mit dessen Auflösung ab 1984 der heutige Bürgerpark
entstand. Er ist Sitz diverser Vereine sowie Künstlerateliers.
Situation
und Geschichte des Orts tragen massgebend zum Ausstellungskonzept
der drei in München lebenden Künstler bei. Ihre Arbeiten
befassen sich mit Fragen zu Identifikation, Wohnen und Vereinigung
in einer historisch aufgeladenen Arbeits- und Ausstellungssituation.
Mit
Objekten, Fotografie, Video und Installation zum Thema bespielen
Eva Ruhland und Alix Stadtbäumer die Räume der Galerie.
Stefan Wischnewski "dockt" als kurzfristiger Gast mit
seinem fahrbaren Solo-Polo-Vehikel vor dem Gebäude an.
Eva
Ruhland und Alix Stadtbäumer: Vor Galerie und Atelierfenstern
der beiden Künstlerinnen spielt sich das tägliche Leben
diverser Vereine ab. In Bezugnahme und Relativierung der eigenen
Produktionsbedingungen entstanden Werke, die sich mit den gesellschaftlichen,
emblematischen und kunstinternen Konstellationen der direkten Umgebung
befassen. "Cross your neighbour" - so lautet symptomatisch
einer der "Calls" im Square-Dance-Verein. Dieser bezieht
sich genauso auf die Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen,
die im Spannungsfeld der geschichtlicher und gegenwärtiger
Konstellationen arbeiten.
Stefan
Wischnewski: Eine Fahne weht im Schaukasten eines abgestellten
Autos vor den Ausstellungsräumen! Dies ist das Heimspiel und
zugleich der Auftakt in München für eine Solo-Ausstellungs-Tour:
Sie ist Aktion und private Galerie zugleich, die auf Reisen geht
und vor diversen Kunsthäusern im In- und Ausland ihren Einstand
geben wird. Der abgestellte/angedockte "Showroom", eingebaut
in einen Kombi-Autokofferraum, gibt mit der temporären, nicht
im Boden verankerten Fahne eine Standortbestimmung vor bzw. kennzeichnet
den Ort des Geschehens.
Als
eigenständiges Objekt wird der gebaute "Showroom"
andererseits zum autonomen, variabel kombinierbaren Ausstellungsstück.
http://www.haltemal.de
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