Eva Ruhland - Media Artist

Konzept zu "The Connection Machine"

1999

       
 
 

The Connection Machine, 1999

Videoinstallation mit Closed-Circuit, Lichtdrahtzeichnung, LCD-Monitor, Beamer und zwei Digitalvideos. Haus der Kunst, München "Von Malerei bis Multimedia - 50 Jahre grosse Kunstausstellung"

   

 

Die "Connection Machine" (Titel nach einem Experiment von Blasdel, 1991) handelt von der Zerlegung der Wahrnehmung durch die neuronalen Netze des Gehirns, das primär assoziativen Verknüpfungen folgt. Es steht somit in Differenz zur elektronischen Datenverarbeitung der CPU des Rechners, der nur schematisch auf bereits eingeflossenen Daten aufzubauen vermag. Experimenten zufolge scheint die Übereinstimmung zwischen beiden System dennoch relativ hoch zu sein. Die digitale Verarbeitung des Videos bildet somit einen relativen Kontrast zu den dargestellten, personenspezifisch variablen Assoziationen. Der Betrachter sowie die Wireframe-Figuren erscheinen als Projektionsfläche möglicher Verknüpfungen des eigenen denkbaren In- oder Output von Bildern und Tönen.

Musik: CD "TOUCHLESS", International Theremin Orchestra, 1998

Günther Gessert: Theremin, live-Elektronik, Elisabeth Schimana: Stimme, u.a. mit freundlicher Genehmigung.