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Mediale
Projektionen des Amazonenmythos werden visuell und akkustisch zitiert
und dann in filmischen und akkustischen Rückspulfolgen dementiert.
Immer geht es um vorformulierte Rollen, die per Film und Songs ihre
Typologie besiegelten.
Was
bleibt, sind die Bilder einer jungen Frau auf einem Pferd, angesichts
derer stundengebundener Harmonie von Mensch und Tier die kulturgenerierten
Assoziationen und die medialen Prägungen des Betrachters ins
Leere laufen.
Somit
geht es nicht um eine Neudefinition von Rollenverhalten, sondern
um eine dekonstruktive Entladung symbolhafter, scheinbar mythologischer
Bilder.
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